Coole Leuchtende LED Schuhe kaufen

Es gibt verschiedene Schuhe, in verschiedenen Farben, Größen und Styles. Mittlerweile auch mit LED´s. Diese haben Licht an den Sohlen. Besonders beim Feiern oder bei Techno Festivals machen diese Schuhe einiges her. Aber auch beim Tanzen können diese Schuhe die blicke auf sich ziehen. LED Schuhe machen auch beim Sport einen ganz guten optischen Eindruck.

Shiftwear: Ab 150 Euro mit 30 Tagen Akkulaufzeit
Laut Hersteller bietet der ShiftWear bis zu 30 Tage Akkulaufzeit und lädt sich – abhängig davon, ob die Anstoßfinanzierung die 2-Millionen-US-Dollar-Marke überschreitet – beim Gehen auf. Die Sneakers gibt es in drei Ausführungen: Low-, Mid- und High-Top – also tief, halbhoch und hoch. Je mehr Schuh und Display man wählt, desto teurer. Bei 150 US-Dollar geht es los, die hohe Version schlägt mit 350 US-Dollar zu Buche. Wer schnell ist, hat außerdem die Chance auf einen limitierten Mid-Top-Schuh, der gänzlich aus E-Paper-Display besteht und somit rundherum blitzt und blinkt. Preis: 1.000 US-Dollar. Der Hersteller verspricht, die Ware im dritten Quartal 2016 zu liefern, das ursprüngliche Finanzierungsziel ist bereits um ein Vielfaches überschritten.

Aber sie leuchten so sch nOb Blink-Schuhe f r Kinder, beheizbare Skistiefel oder BHs, die die Herzfrequenz messen: Smart Clothing liegt im Trend. Und produziert jede Menge Elektroschrott. Ressourcen schonen geht anders.
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Foto: Konserve.co.uk, Lights up LED Luminous Design Modell UK 20207

M ll, M ll, Sonderm ll: m ssen seit dem 15. August alle Gegenst nde mit festen elektrischen Bauteilen als Elektroschrott getrennt entsorgt werden. An Bekleidung denkt da erstmal keiner. Dabei fallen unter die neue Regelung auch Modeprodukte wie etwa die leuchtende Sneakers oder elektrisch beheizte Handschuhe. Denn Technik hat l ngst Einzug in den Kleiderschrank gehalten.

Dank innovativer Stoffentwicklungen kann Mode heute atmen (Gore-Tex), trocken halten (Dry-Fit) und angeblich sogar Orangenhaut mindern (Wrangler lancierte vor einigen Jahren eine Jeans mit in den Stoff integrierten Anti-Cellulite-Creme-Kapseln). Und mit etwas elektronischer Unterst tzung kann sie eben auch leuchten, nachverfolgen und K rperdaten speichern. Diese Art von Bekleidung wird seit einigen Jahren als Smart Clothing bezeichnet und treibt Produktentwickler zu immer neuen Ausw chsen.

So gibt es Yoga-Leggings, die vibrieren, sobald eine Pose gehalten/gewechselt werden sollte (zum Beispiel von Wearable X), zahlreiche Shirts, Laufhosen oder Sport-BHs, die Puls und Performance messen, Bikinis, die einem mitteilen, wenn man die Mittagshitze verlassen sollte (z.B. von Spinali) oder auch Levi s smarte Jeansjacke in Kooperation mit Googles Project Jacquard , mit der sich auch beim Fahrradfahren das Smartphone bedienen l sst. Tommy Hilfiger stellte bereits vor einigen Jahren einen Satz Jacken vor, mit denen sich dank im R ckenteil eingearbeiteter Solar-Panels der Handy-Akku aufladen lie jetzt geht die US-Marke noch einen Schritt weiter. Die St cke der Tommy Jeans Xplore -Kollektion beinhalten einen eingearbeiteten Chip, ber den sich verfolgen l sst, wie h ufig sie getragen werden Vieltr ger belohnt Hilfiger etwa mit Gutscheinen und Konzertkarten, beim Besuch im markeneigenen Store gibt es Extrapunkte.

Trotz zahlreicher Produktlancierungen den richtigen Durchbruch hat die technisch hochger stete Bekleidung in den letzten Jahren noch nicht erlebt, von den allgegenw rtigen Blinkschuhen vielleicht mal abgesehen. Und w hrend Herzfrequenz-messende Shirts in Sport und Gesundheit vielleicht noch ihre Berechtigung haben k nnen, erscheinen andere Features irgendwas zwischen unn tig und gruselig. Kleidung tr gt man immerhin noch direkt auf unserer Haut, da ist eine gewisse Skepsis gegen ber allem Unnat rlichen ganz…nat rlich.

Hinzu kommt: Die Modebranche verbraucht schon w hrend der Herstellung jede Menge Ressourcen und produziert viel zu viel Abfall, da muss nicht auch noch am Ende des Lebenszyklus der Sonderm ll stehen. Vielleicht h lt allein die Tatsache, dass der Gesetzgeber diese Klamotten nun offiziell so deklariert, den einen oder anderen Elternteil davon ab, dem quengelnden Kind die neusten Blinkschuhe zu kaufen.

Meistgelesen diese Woche: Sie war schon mit zw lf auf dem Babystrich

Juri Schaffranek ist seit Ende der Achtzigerjahre Streetworker in Berlin. Der Fall seines Lebens: Mareike, deren Hand er bis zum Ende hielt.

Wird getragen mit: Apple Watch, Google Glass und Hover Board
Wird getragen von: Overachievern, Fitnessfreaks, Kindergartenkindern
Das sagt das Kind mit Blinkschuhen: Kann nicht mit auf den Spielplatz, muss erst meine Schuhe laden.

ist Redakteurin bei vogue.de. Sie hat schon Leute in W rde eine Warnweste tragen sehen und ist deshalb berzeugt, dass Stil vor allem eine Frage der Haltung und des Kontexts ist. Diesem geht sie regelm ig in dieser Kolumne auf den Grund.

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Als ihr Handy kaputtging, f hlte sich unsere Autorin auf einmal frei. Also stellte sie neue Regeln auf, um nie wieder zur Sklavin ihres Ger ts zu werden.

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Erleuchtung für Erstbesteiger

Grohmann verabredete sich mit dem Steinmetz für den nächsten September – und er wird ihm nahegelegt haben, doch bevorzugt an der Dreischusterspitze auf die Jagd zu gehen. Um sie besonders intensiv kennenzulernen … Noch hatte Grohmann Geld genug. Warum „noch“? Klären wir gleich!

Das Projekt im September 1868 scheiterte – Schnee und Wind trieb die Bergsteiger aus der Wand, und so kehrte Grohmann im Juli 1869 nach Sexten zurück, um dem „Schuster“ zu Leibe zu rücken, zusammen mit seinem erprobten Bergfreund Peter Salcher. Der Sextner Steinmetz Franz Innerkofler, Lehrling des „Gamsmandl“ und ebenfalls bestens vertraut mit der Sextner Bergwelt, begleitete die beiden.

So brachen sie am 18. Juli 1869 um 3.45 Uhr auf, wanderten durch die Fischleintalwiesen zum Staddila Winkl und folgten dann rechts der breiten Rinne der Weißlahn. Bereits nach 20 Minuten erreichten sie die Felsen und stiegen über Geröll und Schrofen zur Steinalmscharte hinauf. 

Als sie die Klamm erreichten, zogen sie die Nagelschuhe aus und kletterten in Socken weiter, während Grohmann sogenannte Scarpetti trug. Es waren eine Art Hausschuhe, deren Stoffsohlen aus Zwirn genäht waren. Grohmann meinte dazu: „Den Schuster in Pantoffeln zu ersteigen, ist das nicht eine köstliche, unbedingt zu probierende Methode?“

Am Ende der Klamm angekommen, fiel ihr Blick steil hinab ins Innerfeldtal. Rechts und links stand je ein Zacken, aber welcher war höher? Sie entschieden sich für den linksstehenden Turm. Mutig nahmen sie die mit Rissen durchsetzten Platten, folgten noch wenige Schritte dem Grat und der Schuster war bezwungen. Es war 8.45 Uhr. Ein mächtiges Steinmandl und eine Fahne sollten den Sieg bekunden.

Grohmann war tief beeindruckt vom herrlichen Panorama. Die Drei Zinnen erregten sein Interesse am meisten, sodass in ihm der Entschluss reifte, auch diese bald zu besiegen. Als er dieses Vorhaben seinen Begleitern mitteilte, erntete er nur ein vergnügtes Lächeln.

Herausgeputzt: Sextnerinnen in der Kleidung, die Frau in der Zeit der Erstbesteigung trug. 

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Die Wandfresken im Verkaufsraum des Schuhhauses zeigen historische Wappen bedeutender Adelsgeschlechter und weisen auf die ursprüngliche Funktion des Raums als Rittersaal hin. Diese Besonderheit sollte mit Licht betont werden, um das geschichtliche Flair des Stores zu unterstreichen. Wegen der farblich gefassten Holzdecken waren nur minimale Eingriffe an der historischen Bausubstanz erlaubt. Gleichzeitig sollte das Licht selbst in Intensität und Zusammensetzung so gewählt sein, dass Fresken, Deckenfarben und Schuhe zur Geltung kommen.

  Verknüpfung zum E-Commerce auf der Fläche Shoepassion testet neues Retail-Konzept von Anja Probe Donnerstag, 18. Juli 2019 Shoepassion Der Shoepassion-Pop-up im Bikini Berlin auf 28m². Im Fokus steht ein Fußscanner von One FID, der die Kundenfüße ausmisst und passende Produktvorschläge macht.

Shoepassion testet ein neues Hybrid-Retail-Konzept, bei dem die Vorteile des station ren Handels mit denen des Online-Shoppings verkn pft werden sollen. Der Prototyp l uft als Pop-up-Box im Bikini Berlin.

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Die SLV GmbH informiert über ein Sicherheitsrisiko und eine damit verbundene Umrüstaktion zu MEDO 90 LED Deckenleuchten, die als Deckenaufbauleuchten montiert wurden.

Wie das Unternehmen mitteilt, kann es passieren, dass sich in außergewöhnlichen Einzelfällen die Leuchtenschirme lösen und herunterfallen. Dadurch bestehe je nach Anwendungssituation im Einzelfall das Risiko einer ernsthaften Verletzung durch herunterfallende Leuchtenschirme, so das Unternehmen in einer Kundeninformation.

Dem Unternehmen sind nach eigenen Angaben bislang keine Vorfälle bekannt, in denen sich ein MEDO 90 LED Leuchtenschirm gelöst hat und heruntergefallen ist.

Betroffener Artikel

Artikel: Deckenleuchten
Modell / Typ: MEDO 90 LED
SKU / Artikelnummern: 135170, 135171, 135174 135176
Verkaufszeitraum: 02/2017 04/2019

Die betroffenen Leuchten wurden weitgehend über den Fachhandel (Großhandel, Elektriker, Architekten, etc.) angeboten.

MEDO 90 LED als PENDELLEUCHTEN SIND NICHT BETROFFEN!

Das Unternehmen bietet ab sofort für alle MEDO 90 LED Deckenleuchten aus dem Verkaufszeitraum 02/2017 04/2019 kostenlose Umrüstsets (ID 1003118) mit einem optimiertem Befestigungssystem an und möchten Sie bitten, sich zeitnah mit Ihrem SLV-Fachhändler in Verbindung zu setzen und das weitere Vorgehen abzustimmen.

Für Rückfragen steht Ihnen der technische Kundendienst gerne unter der Telefonnummer +49 2451/4833-600 zur Verfügung. Weitergehende Informationen finden Sie im Servicebereich (Downloads) unter .

Produktabbildung: SLV GmbH

 

Verbraucherinformation
Hersteller, Händler oder Verkäufer des/der betroffenen Produkte informiert Endkunden unserer Meinung nach umfangreich und vorbehaltlos auf verschiedenen Informationsebenen. So ist gewährleistet, dass möglichst viele Endverbraucher diese Information auch erhalten

 

Immer auf dem Laufenden mit unseren App s zu Produktrückrufen

Produktrückrufe als App für Android und iOS – Neu PWA

Autor: Christoph Lentsch
26.8.2019 Yamaha SCR950 Red Wing ShoesAmerikanisch aufgesattelt

Beim Club of Newchurch Festival wurde vergangenes Jahr die Idee geboren, ein Gemeinschaftsprojekt zwischen Yamaha Motor Austria und dem Red Wing Shoe Store Vienna zu starten. Nach einem kurzen Brainstorming kristallisierte sich schnell heraus, dass die klassisch zeitlose Yamaha Scrambler SCR 950 und das charakteristische Red Wing Leder die Schlüsselelemente dieser Kooperation bilden sollten.

Die bei amerikanischen Arbeitern ebenso wie bei stilbewussten Motorradfahrern beliebten Schuhe der 1905 gegründeten Firma Red Wing aus Minnesota, USA, werden seit den ersten Tagen ebendort produziert und gelten bis heute als widerstandsfähig, langlebig und zeitlos. Das Leder für den Sattel und die Lenkergriffe wurde eigens für die Kooperation aus der Gerberei in Red Wing bezogen. Auch die legendären Modelle 875 Red Wing Moc Toe und der 877 Red Wing 8-Inch Classic Moc Toe werden aus diesem hochwertigen Leder genäht; also beste Voraussetzungen für ein wunderschönes Altern mit viel charakteristischer Patina.

Für den kleinen aber sehr feinen Umbau wurde von Yamaha Motor Austria ein Modell aus dem Sport Heritage Segment zur Verfügung gestellt. Der breite Lenker ist zur Betonung des Scrambler Stils mit einer Querstrebe ausgestattet, dessen Enden mit Griffen aus dem qualitativ hochwertigen Red Wing Leder verziert wurden. Die Griffe setzen auffällige aber dennoch elegante Akzente. Wie die Griffe wurde auch der Sattel von Alex Weiss, dem Mastermind von Lucky Bastard Leather (www.lucky-bastard-leather.com) in liebevoller Detaillarbeit hergestellt. Alex Weiss legte besonderen Wert darauf, dass die Linien der Naht sowie die Stichtechnik jenen des Red Wing Moc Toe entspricht. Feine Details am Rande sind zudem das Wechselspiel von Glattleder und Rough-Out Leder, das auch bei vielen Sondermodellen Anwendung findet. Das Nachempfinden der Fersenkonstruktion der Schuhe am Motorradsattel und die Schnürung des Leders mit Schnürsenkeln an den Griffen bilden das i-Tüpfelchen des Designs.

Ausgestellt wird das Gemeinschaftsprojekt bei folgenden Events:
Moto Circle Festival 2019 (07. bis 08. September, Wien)
The Distinguished Gentlemen’s Ride 2019 (29. September, Wien)

In der Zwischenzeit kann man sich das Motorrad auch im Red Wing Shoe Store Vienna auf der Lerchenfelderstraße 65, 1070 Wien aus der Nähe ansehen.

Öffnungszeiten: Mo-Fr 10:00 – 18:00 Samstag 10:00 – 17:00

Photo Credits: Markus Kloiber
Digital Imaging: Roman Keller at [Malkasten] Vienna

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Der Cratoni C-Maniac 2.0 MX-Helm verfügt über einen abnehmbaren Kinnbügel und soll dank 18 Belüftungsöffnungen für einen kühlen Kopf sorgen – der neue Helm bringt 520 g auf die Waage und ist für einen Preis von 150 € erhältlich.

Es werde LED

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Sie heißen Aurora, Lumio, Bulbing, Jedi, Jago, Hue, Bloom, Folding Lamp und Blue Laser. Fantasienamen aus den Komfortzonen der Nachhaltigkeit. Sie kommen in Maiskolbenform, die wuchtigeren gar mit eigener Fernbedienung. Sie können auch faltbar wie Origami sein oder aufklappbar wie ein Buch, manche sind in biegsames Silikon gebettet, andere ganz flach, lang, rund oder eckig, manche sehen aus wie Tautropfen an haarfeinem Draht, einige gelten als „smart“ und sind schon mit einer eigenen App zu steuern, manche befördern aber auch nur optische Illusionen, die das Einschlafen fördern sollen. Es gibt sie in Autos und an Weihnachtsbäumen, in Fahrrädern, Fernsehern und Computern, kleine Jungs lieben sie aber vor allem in den Absätzen ihrer Schuhe: LEDs, Licht emittierende Dioden. Sie sind das Leuchtmittel der Stunde. Man merkt es etwa daran, dass sogar die Sixtinische Kapelle, in der Michelangelos Meisterwerke 500 Jahre lang nur vom Tag beleuchtet wurden, mittlerweile in die Lichtjahre gekommen ist. Osram hat hier 2014 an die 7000 LEDs nahe den Fresken installiert und so eine Lichtlösung gefunden, die ermöglicht, dass man die Kunst gut erkennen kann, ohne dadurch deren Alterung zu beschleunigen. Schonender als die Sonne also. Dafür wurde Osram preisgekrönt.

Anders als die klassischen, zerbrechlichen Glühbirnen aus Glas, die an die neunzig Prozent der eingesetzten Energie in Wärme und nicht Licht umsetzen, sind LEDs robuste Kaltlichtleuchten, die nahezu jede fantasievolle Bauform zulassen und achtzig Prozent der eingesetzten Energie in Licht umsetzen. So konnte sich seit der Jahrtausendwende dank enormer technologischer Verbesserungen ein LED-Leuchtmittelmarkt mit agilen Anbietern entwickeln, die nicht selten aus Kickstarter-Kampagnen und Crowdfunding für ihre Schöpfungen hervorgegangen sind.

Lumio etwa ist so ein Anbieter, der in Jakarta ein Leucht-Produkt entwickelt hat, das wie ein Moleskine-Notizbuch aussieht und sich auch so aufschlagen lässt. Dabei entfaltet es eine geradezu magische Leuchtkraft. Thomas Hick ist ein junger belgischer , der in der „Folding Lamp“ eine minimalistisch-futuristische, von einem Laser aus Metall geschnittene Origami-Lampe entworfen hat, die ihre Leuchtkraft durch Berührung ändert. Und man kann und soll sie auch tatsächlich falten, um immer neue Leuchtformen zu erhalten. Nachdem Hicks Idee auf Kickstarter gelandet war, explodierte die Nachfrage sofort. Der Belgier berichtet in einem Youtube-Video davon, dass aus Abu Dhabi gleich 900 Stück davon geordert wurden. „Ich bin auf den Boden gesunken, konnte mich nicht mehr bewegen. So irre.“

LED-Leuchten verbrauchen zehnmal weniger Energie als herkömmliche Birnen

Das 2012 gegründete, in Kanada ansässige Nanoleaf, ebenfalls ein „ge-crowdetes“ Unternehmen, hat eine elfflächige Leuchte mit 33 starken Einzel-LEDs entwickelt und zur Marktreife gebracht, die wie die klassische Glühbirne eine 360-Grad-Vollabstrahlung gewährleistet. Das in der Fertigung gefaltete Teil sieht aus wie ein pickliger Fehlversuch, der einem grobmotorischen Roboter vom Fließband gefallen ist. Gleichzeitig befremdlich und faszinierend, ebenso schön wie hässlich – cyberpunkig. Aber Bloom, so heißt die Lampe, ist die energieeffizienteste LED-Birne dieser Erde. In den neuesten Versionen ist sie auch noch über jeden beliebigen Kippschalter im Haus dimmbar.

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Der elfflächige „Bloom“ mit 33 LEDs (unten) beeindruckte Sponsoren und wurde zur Marktreife gebracht: Es ist die energieeffizienteste Birne der Welt.

(Foto: JiaZiJian/nanoleaf)

Im geringen Energieverbrauch, wir reden über die Reduktion bis auf ein Zehntel der alten, wenig umweltfreundlichen Energiesparleuchten, aber vor allem in der Kombinierbarkeit der Halbleiter, liegt im Wesentlichen der Grund für den anhaltenden LED-Boom weltweit. LEDs sind die Leuchtmittel der digitalen Globalisierung. Jeder Hersteller klassischer Birnen hat auch sie längst im Sortiment. Sie sind ja auch überall, sogar in Kühlschränken – hier merkwürdigerweise im Farbton „warmweiß“. Für Nostalgiker gibt es sie aber auch in Edisons Kolbenform mit oranger Glühfadenoptik und einer gewollt funzligen Lichtausbeute. Dafür, und das gilt für alle LEDs, mit Leuchtzeiten von bis zu 50 000 Stunden.

Doch beleuchten sie ja nicht nur, sie bespielen die Räume mit wechselfarbigem, sanft pulsierendem Licht. Und sie geben sich intelligent und fernsteuerbar. „Smart Home“ heißt zuerst: Stimmungslicht an!

Anfang der Sechzigerjahre wurden die für sich immer einfarbigen Leuchtdioden erfunden, die, weil sie eben keine Wärmestrahler sind, eine wesentlich höhere Lebensdauer und bessere Energienutzung als Glühbirnen haben. Zuerst fanden diese Effizienzwunder allerdings nur in Leuchtanzeigen, in Warn- und Signallampen, Verwendung. Ihre Lichtausbeute war da noch relativ gering, sie ersetzten allenfalls kleinere Glimmlampen. Dann aber, von der Jahrtausendwende an und mit der Entwicklung kostengünstiger blauer LEDs, ließen sich mit den Farben Rot, Grün und Blau (RGB) mehr als 16 Millionen Farben kombinieren. Und auch die Lichtausbeute nahm rasant zu: dass man die „Bay Bridge“ in San Francisco von 2013 bis 2015 zwei Jahre lang mit 25 000 LEDs jede Nacht in eine Lichtskulptur und Stadtsignatur verwandeln konnte, wäre noch ein Jahrzehnt zuvor nahezu undenkbar gewesen. Dasselbe gilt für Autoscheinwerfer, die inzwischen fast jeder Hersteller mit LEDs zum Leuchten und Blinken bringt.

Eine LED-Lampe ist heute fast immer ein Konglomerat aus winzigen, schnell reagierenden RGB-Dreigestirnen, die ihre Millionen Farben dadurch übergangslos erzeugen, dass sie mithilfe eingebauter Controller jede Farbe nach dem Prinzip der additiven Farbmischung erzeugen: Weiß etwa entsteht durch Überlagerung von Blau durch Gelb. In aktuellen Computer-Bildschirmen und TVs kommen sie als Hintergrundbeleuchtung zum Einsatz. Und bei manchen Geräten stecken sogar noch weitere auf der Rückseite.

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Das System „Aurora“ lässt sich in beliebigen Formen an die Wand bringen.

(Foto: nanoleaf)

Von Philips stammt seit 2004 eine „Ambilight“ genannte Technologie, die das Gerätegesichtsfeld über die TV-Grenzen hinaus in die Fernseh-Umgebung erweitert. Dabei verändert sich nicht nur ständig die Helligkeit, die Wände werden geschmückt mit den dominierenden Farbtönen des aktuellen Fernsehprogramms und wechseln synchron mit ihnen. Das soll dessen räumliche Wahrnehmung vertiefen und Augenbeschwerden verhindern. Ambilight war der Einzug von gehobener Disco ins Wohnzimmer. Living Colors nennt Philips das stufenlose Changieren: lebendige Farben.

Einzelne Lampen? Pöh! Mittlerweile kauft man Modul-Symphonien.

Ein Konzept, das sich als so unwiderstehlich erwiesen hat, dass das niederländische Unternehmen damit das Luxuslichtsystem „Hue“ dann auch unabhängig vom TV ausgestattet hat. Es ist ein Bündel von bis zu 50 überall in Raum und Haus verteilten intelligenten Farblampen, die von einer Fernbedienung, mittlerweile auch von einer eigenen Smartphone-App, alle gleichzeitig zu stimmungsvollen Farbspektakeln (und deren abgespeicherten Versionen) angesteuert werden können. Jede individuelle Leuchte in einem anderen Farbton etwa, oder in Spots oder in Farbensembles. Oder auch mal alles ganz wild. „Szenen“ werden diese Lichtbäder und -kaskaden fürs Heim genannt, zu unendlich dramatischen Farbräuschen kann man das recht teure Luxusgut einstellen.

So versetzt man seine Wohnhöhle in bunte Partystimmung, taucht sie in ein Ambiente grüner Yoga-Meditation oder blauer Meeresbrise oder ins Kaltweiß konzentrierter Arbeit. Man mag sie aber auch in eine punktuell abgedimmte, flackernde Kerzenandacht bringen. Oder gleich damit einschlafen. Denn einen Timer, der sanft und stufenlos in die echte, unberührte Dunkelheit überführt, bringen die neuen Leuchten natürlich auch mit.

Man muss darum wirklich von Lichtarchitekturen sprechen, die das ganze Heim verändern. Denn mit den unterschiedlichen Licht- und Farbstimmungen verwandelt sich die Räumlichkeit der Orte, die ja auch weniger erhellt als vielmehr skulpturiert und prononciert sein wollen. Man möchte von Sessel-Theater und Polster-Inszenierungen sprechen.

Klar, dass Hue sofort Nachahmer gefunden hat, Jedi aus Hongkong ist etwa einer – Slogan: „Jeder Moment im eigenen Licht“ -, die dieses immer überwältigende Farb-LED-Konzept adaptiert haben und für etwas weniger Geld anbieten. Die avancierteren Farb-Birnen haben sich aber auch schon mit „Alexa“, Amazons digitalem Netz-Sprachsklaven fürs Heim, zusammengetan. Nun kann man die „Szenen“ aufrufen, einsprechen oder Alexa anweisen, sie auch für Uhrzeiten zu programmieren, wenn man selbst gar nicht daheim ist. Angeblich dient dies der Sicherheit.

Etwas überspannt hat es dann aber Nanoleaf mit dem farblichtpulsierenden System „Aurora“. Für rund 200 Euro erhält man neun Dreiecke, die man wie beim chinesischen Tangram in beliebigen Formen zusammenlegen und an die Wand bringen kann. Auf Alexa-Zuruf bricht dann ein Farbgewitter los, das wie die Musik bei Heavy-Metal-Konzerten untrainiertere Wahrnehmungsorgane schier erschlägt. Wie der Sprung in ein Farbbecken, das in Lichtgeschwindigkeit die Tönung wechselt.

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©SZ vom 18.05.2017